Der Schwede Zlatan Ibrahimovic ist nicht nur einer der besten Fußballer unserer Zeit, er gehört mMn auch zu den größten Persönlichkeiten des internationalen Sports. Ob im positiven oder negativen Sinne, sei mal dahin gestellt … nee, schon im positiven Sinne! 😉 Er ist sehr beliebt bei seinen Fans (auch unter Promis, z.B. in Brasilien), er ist eine „Werbeikone“, ein guter Vater und er hat ein großes Herz! Sicherlich hat er schon des Öfteren mal den einen oder anderen arroganten, selbstverliebten Spruch rausgehauen – vor einer Woche erst in diesem Foto neben seiner Wachsfigur: „The one to the right is made of wax and the one to the left is made of steel.“ <3

… aber so kennt man Zlatan Ibrahimovic und so lieben wir ihn nun mal! Gleich werden wir ihn sogar noch mehr mögen und lieben, denn neben all den Sprüchen, ist er auch für seine Wohltaten bekannt. Erst letztes Jahr spendierte er der schwedischen Behinderten-Nationalmannschaft die gesamten Reisekosten zur WM im Wert von 38 Tausend Euro. Ja, für jemanden, der vieles mehr am Tag verdient, sind das Cent-Beträge. Aber wie es dazu gekommen ist, finde ich, spricht viel für sein Charakter. Die Mannschaft wollte eigentlich nur ein Trikot von ihm, damit dieses versteigert werden  konnte. Ibra hörte davon und fragte sich was der Scheiß soll und legte sozusagen das nötige Geld auf den Tisch! Top!

Seine aktuelle Wohltat haut mich jedoch noch mehr um… Ibra macht jetzt nämlich in einer Kampagne für das World Food Programme der UN auf 805 Millionen Namen von Menschen aufmerksam, die heutzutage an Hungersnot leiden:

„Wherever I go people recognize me, call my name, cheer for me. But there are names no one cares to remember. That no one cheers for: the 805 million people suffering from hunger in the world today. I have supporters all over the world. From now on I want this support to go to the people who really need it. So whenever.“

Das kurze Video sorgt nicht nur für Gänsehaut-Stimmung, denn er geht da sogar auf einzelne Menschen ein, indem er deren Namen erwähnt, sondern er tut etwas, was 1. verboten ist und 2. für viel Aufmerksamkeit für diese Kampagne gesorgt hat. In einem Ligaspiel seiner aktuellen Mannschaft Paris St. Germain gegen den SM Caen, schoss er wie des Öfteren ein Tor und jubelte ebenfalls wie gewohnt. Nach dem Jubel bekam er die gelbe Karte, denn das Trikot ausziehen ist ja bekanntlich nicht erlaubt…

Von den „805 Million Names“ von Menschen auf der ganzen Welt, die an Hungersnot leiden, hat er für die Kampagne 50 davon auf seinem Oberkörper tätowiert. Und diese Namen waren nach dem Jubel zu sehen – denn er zog sich nicht nur aus, er posierte und demonstrierte seinen Oberkörper. Die Tattoos nicht zwar nicht permanent, aber die Message verliert dadurch mit Sicherheit nicht ihre wichtige Aussage! Chapeau Zlatan!

via Testspiel

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2 Comments

  1. Sabine aka @kurzundknapp 17. Februar 2015 at 18:34

    Der Zlatan ist schon ein Cooler. Vor allem aber: ihm nehme ich diese Aktion ab. Sein Engagement ist ja nicht nur auf diese Aktion begrenzt, sondern er hat in der Vergangenheit schon durch Millionenspenden bewiesen, dass er sich engagiert. Damit sind auch die 50 temporären und nicht dauerhaften Tattoos okay für mich. Und die Nörgler, die jetzt monieren, er solle lieber spenden statt das Trikot ausziehen, sollten sich mal über sein bisheriges Engagement informieren.
    Schön, dass du’s aufgegriffen hast.
    Lieben Gruß aus dem hohen Norden
    Sabine

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    1. Victor Victor 17. Februar 2015 at 18:44

      Liebe Sabine, ich hätte das nicht besser sagen können! <3

      Reply

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