In manchen Ländern gehören drastische Foltermethoden zum Alltag. Hauptsächlich um Menschen wegen Straftaten zu bestrafen oder sie davon abzuhalten wählen zu gehen, um Frauen einen Denkzettel zu erteilen, weil sie fremd gegangen sind usw. Ja, das alles heute, im 21. Jahrhundert und diese erstgenannten Folterungen stehen sogar in den Gesetzbüchern der jeweiligen Länder. Viele andere Staaten sind selbstverständlich gegen Menschenfolter – doch was in abgelegenen Gefängnissen so passiert, oh man, ich glaube die Wahrheit will keiner von uns wirklich erfahren. Viele denken, vielleicht auch ich manchmal, dass Folter nötig ist um die Sicherheit vieler anderer Menschen zu gewährleisten. So sollte niemals gedacht werden. Fakt ist, dass Menschenrechte verletzen werden – und Folter ist wohl die schlimmste Art der Menschenrechtsverletzung.

Seit einiger Zeit läuft bereits Amnesty International’s Kampagne gegen das Foltern #StopTorture. Dieser Spot ist auch nicht mehr ganz frisch, hat es aber in sich. Dabei wird der menschliche Körper detailliert beschrieben und somit auch realitätsgetreu auf die Stellen gezeigt, wo Folter auch angewendet wird. Die dunkel düstere Atmosphäre mit der wackelnden Lampe macht die Situation noch schlimmer. Der Anlass für die Kampagne ist übrigens der Versuch mehrerer Regierungen, Folter mit der nationalen Sicherheit zu rechtfertigen. Auf der Kampagnen-Webseite könnt ihr Stimmen von Unschuldigen lesen, die gefoltert wurden – nur so zur Info!

Der Spot ist jedoch erst der Anfang der Kampagne. In diesen Tagen wurden außerdem noch ein paar Horrorgedichte zum Thema Folter geschrieben und ein paar Promis wurden „unter Folter“ dazu angeregt ein paar ausgedachte Wahrheiten herauszuplaudern. 😉

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Gedichte reimen und sollen meistens glücklich machen. Wie ihr seht, muss es leider nicht immer so sein. Ich find es eine tolle Idee, diesen Kontrast zwischen gut und böse und eine tolle Art Menschen auf etwas aufmerksam zu machen. Bei den folgenden Prints ist es genau so, nur andersherum. Dickes Lob geht übrigens an die deutsche Agentur dieckertschmidt, die mit Amnesty an den Gedichten zusammenarbeitete.

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„Justin Bieber ist die Zukunft des Rock ‚n’ Roll“ sagte Iggy Pop wohl unter Folter 😉

 

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„Ein Mann, der mit 50 keine Rolex hat, verschwendete sein Leben“

via Gute Werbung / Testspiel.de

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